3 Responses to “Unbemerkt: Investoren-Alarm bei der DFL”
Marius on
November 9, 2007 10:21
Den Beitrag kann man nur unterschreiben. Es ist zwar schade, wenn ich sehe wie Stuttgart, Bremen und Schalke in der laufenden CL-Saison teilweise vorgeführt werden, aber letztlich interessiert mich das nur nebenbei. Die heimische Liga ist mir immer noch am liebsten. Klar will jeder seinen Verein an der Spitze sehen, aber nicht mit allen (finanziellen) Mitteln. Wenn die Identifkation für die Fans flöten geht, werden die Vereine auf lange Sicht die nachhaltigste Geldquelle verlieren, nämlich die Fans selbst. Die Karawane der Gelegenheitsgucker zieht nämlich dann bei Erfolgslosigkeit zum nächsten potenten Dorfverein weiter.
vermarktungstechnisch gebe ich dir recht. lieber einen ausgeglichenen spannenden alltag als europäische spitzenklasse und eine liga, die extrem nach unten abfällt (vgl. spanien).
aber was ich nie verstehen werde: wieso können nur einheimsiche spieler zu identfikationsfiguren werden? identifiziert man sich wirklich mehr mit dem schwaben rösler als mit brouwers? (bei spielern aus der eigenen jugend a la jansen?—> geschenkt). bei arsenal z.B. besteht doch, so weit ich das aus der ferne beurteilen kann, die identifikation in spielweise und auftreten des teams und letzlich am erfolg und nicht an der nationalität.
Dülp on
November 9, 2007 15:02
@mozalini: Die Reihenfolge lautet etwa so: aus der eigenen Jugend / aus der Region / aus Deutschland / aus einem coolen Land / der Rest.
Zumindest ist das der Grundsatz, von dem es durchaus Ausnahmen gibt. Wenn ein ausländischer Spieler genau die Qualitäten mitbringt, die ich/man sehen will, dann steht der Identifikationsfigur nichts im Wege (s. Kasey Keller, Marc Wilomts).
Identifikation hat aber auch viel mit gemeinsamer Kultur und Sprache zu tun. In einem Typ wie z.B. Joachim Hopp, der selbst am Stahlkocher gestanden hat, findet sich der Ruhrpottler wieder. Bei einem deutschen Spieler ist die Wahrscheinlichkeit einfach viel höher, dass er mir Ansatzpunkte dafür bietet.
Den Beitrag kann man nur unterschreiben. Es ist zwar schade, wenn ich sehe wie Stuttgart, Bremen und Schalke in der laufenden CL-Saison teilweise vorgeführt werden, aber letztlich interessiert mich das nur nebenbei. Die heimische Liga ist mir immer noch am liebsten. Klar will jeder seinen Verein an der Spitze sehen, aber nicht mit allen (finanziellen) Mitteln. Wenn die Identifkation für die Fans flöten geht, werden die Vereine auf lange Sicht die nachhaltigste Geldquelle verlieren, nämlich die Fans selbst. Die Karawane der Gelegenheitsgucker zieht nämlich dann bei Erfolgslosigkeit zum nächsten potenten Dorfverein weiter.
vermarktungstechnisch gebe ich dir recht. lieber einen ausgeglichenen spannenden alltag als europäische spitzenklasse und eine liga, die extrem nach unten abfällt (vgl. spanien).
aber was ich nie verstehen werde: wieso können nur einheimsiche spieler zu identfikationsfiguren werden? identifiziert man sich wirklich mehr mit dem schwaben rösler als mit brouwers? (bei spielern aus der eigenen jugend a la jansen?—> geschenkt). bei arsenal z.B. besteht doch, so weit ich das aus der ferne beurteilen kann, die identifikation in spielweise und auftreten des teams und letzlich am erfolg und nicht an der nationalität.
@mozalini: Die Reihenfolge lautet etwa so: aus der eigenen Jugend / aus der Region / aus Deutschland / aus einem coolen Land / der Rest.
Zumindest ist das der Grundsatz, von dem es durchaus Ausnahmen gibt. Wenn ein ausländischer Spieler genau die Qualitäten mitbringt, die ich/man sehen will, dann steht der Identifikationsfigur nichts im Wege (s. Kasey Keller, Marc Wilomts).
Identifikation hat aber auch viel mit gemeinsamer Kultur und Sprache zu tun. In einem Typ wie z.B. Joachim Hopp, der selbst am Stahlkocher gestanden hat, findet sich der Ruhrpottler wieder. Bei einem deutschen Spieler ist die Wahrscheinlichkeit einfach viel höher, dass er mir Ansatzpunkte dafür bietet.