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Schalke: Klopp als Joker?

April 11th, 2008

Man kann einen Trainer rausschmeißen. Wenn man allerdings Liga-Zweiter ist und im Viertelfinale der CL gegen Barcelona ausgeschieden ist, braucht man gute Argumente und vor allem einen guten Plan, wie man diese Bilanz verbessern will.

Wenn man nicht viel mehr als Namen als Frank Rutten, Erik Gerets oder Dick AdvocaatDICK ADVOCAAT! – als Alternative zu bieten hat, dann sollte man sich den Move nochmal überlegen.

Kurze Rekapitulation: Slomka kam aus dem Nichts, hielt Schalke lange auf Meisterkurs, schmierte kurz vor Ende ab. Trainiert anschließend unter widrigen Bedingungen eine Saison nach den Vorgaben und muss dabei Spieler die vom Vorstand diktiert wurden, integrieren. Soweit zur Haben-Seite. Im Soll steht er vor allem in der Entwicklung seiner Stürmer, die, zunächst unter ihm aufgeblüht,  im Laufe der Saison eingegangen sind wie Primeln. Dazu stehen seltsame taktische Entscheidungen und in diesem Bereich kaum vorhandene Konsequenz. Ob das Spiel attraktiv ist oder nicht, ist sicher zweitrangig. Spielt der HSV schön? Nein. Trotzdem ist Stevens der König. Ergebnis zählt.

Meine Verschwörungstheorie lautet, dass Schalke wartet, ob Mainz sich vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet, um dann in letzter Minute Slomka abzuservieren und Klopp zu holen.  Der Plan ließe sich locker durchziehen. Wenn’s nicht klappt, und keine andere ordentliche Alternative auf dem Markt ist, könnte Slomka immer noch zu einer weiteren Spielzeit gelobt werden.

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9 Responses to “Schalke: Klopp als Joker?”

  1. mbmdotnet 2.0 » Blog Archive » Wir sagen Dankeschön und Auf Wiedersehen on April 12, 2008 19:58

    [...] Man kann das alles machen, muss man aber nicht. Und man SOLLTE es vor allem nicht. Dass Stevens anderswo als der König von Hamburg verstanden wird, tut mir in der Seele weh. Ich sehne das Ende der Saison [...]

  2. kurtspaeter on April 13, 2008 14:27

    Tja, Verschwörungstheorie hin oder her, Slomka ist jetzt schon raus.

    Sollte man aber ernsthaft über Dick Advocaat nachdenken und diesen Mann holen, dann spätestens, allerspätestens, dann muss ich über persönliche Konsequenzen nachdenken. Diesen Mann nach seinem Gladbach-Abenteuer zu holen ist genauso clever, wie Jupp Heynckes zum Hoffnungsträger zu ernennen. Mit Klopp könnte ich mich anfreunden. Sehr gerne sogar.

    Im Übrigen ist mein Tipp ein anderer. Ein Mann, der in Köln eine Klausel hat. Assauer ist weg, da ist der Weg frei. Was ich mit Advocaat gleichsetzen würde…

  3. r0ssi on April 13, 2008 15:52

    nix klopp oder daum: peter neururer wird trainer in schalke, wetten?

  4. Dülp on April 13, 2008 16:05

    @rossi: Der wird doch schon Sportdirektor in Bochum.

  5. Dülp on April 13, 2008 16:28

    @kurtspaeter: Schade, mein schöner Plan dahin. Was Advocaat angeht bin ich voll bei dir: Dann sollte man seine Anhängerschaft vorübergehend ruhen lassen.

    Die Daum-Theorie finde ich interessant. Vor allem passt es ja ganz gut: Das wäre die Vizemeisterschaft quasi schon abonniert ;)

  6. Dülp on April 13, 2008 16:40

    Interessanter Fact: Seit Slomka Trainer in Schalke war, hat die Mannschaft 146 Punkte geholt. In dieser Zeit nur übertroffen von Werder mit 150 und Bayern mit 148.

  7. r0ssi on April 13, 2008 17:14

    @dülp: wird er? jetzt im ernst? ich wollte ja nur nen spaß auf den ewigen kandidaten machen…

  8. Dülp on April 13, 2008 17:17

    @rossi: ISt zumindest ernsthaft im Gespräch. Bochums Altegoer hat wohl einen Narren an dem Kerl gefressen.

  9. Gregor Keuschnig on April 13, 2008 17:20

    Naja, man gestatte mir das Wortspiel: Bekloppt ist man ja auf Schalke wohl schon genug. Wie man an der Entlassung von Slomka sieht.

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