Live-Blogging: Gladbach – Koblenz

März 30th, 2008

15.51: Keine Ahnung, wie das noch gepasst hat. Flanke Marin, Baljic verlängert unhaltbar für den Keeper. Sensationell, so ein Spiel noch zu gewinnen.  Das sind die geilsten Spiele. Bis vor zwei Minuten noch angepisst und jetzt YEAAAAAAH!

Bei Gladbach: Heftigste Traubenbildung. Luhukay macht eine Grätsche auf den Platz, die Ersatzbank sprintet kollektiv auf das Spielfeld, das Stadion tobt. Alle haben realisiert: Das war wahrscheinlich das entscheidende Tor zum Aufstieg.

Neun Punkte Vorsprung auf den Nicht-Aufstiegsplatz. Großartig! Es war ein Spiel, wie man es keinem wünscht. Das schwerste Spiel. Keine Frage: Es war hochverdient, aber Koblenz hat es so schwer gemacht, wie es schwerer nicht geht.

Am Ende wird nicht diskutiert, sondern es gibt nur noch: YEAAAAAAAH

15.50: TOOOOOOOOOOOOOOOR für Gladbach! Eigentor!

15.46: Vier Minuten Nachspielzeit. Letzte Hoffnung. Zweimal hatte ich den Torschrei auf den Lippen, aber sowohl Voigts als auch Marins Flanke wurden knapp verpasst.

15.41: Es geht nur noch blind und hoch vorne rein. Colautti kommt als letzte Hoffnung, es geht aber kein Abwehrspieler, sonder mit Neuville ein Stürmer rein. Koblenz wechselt auch den letzten Stürmer aus. Das sagt wohl alles.

15.26: Selbst bei Kontern der Koblenzer bleiben sieben Leute in Nähe des 16-Meter-Raums. Die TuS findet nach der Halbzeit nicht mehr statt. Ein gutes Spiel ist so nicht möglich. Und jetzt nimmt Rapolder sogar Vata vom Platz. Es bleibt die Hoffnung auf eine Standard-Situation. Und auch die sind seit der Winterpause nicht mehr so zwingend wie zuvor. Touma ist mittlerweile auch komplett abgemeldet, so dass in der Offensive gar keineIdeen mehr vorhanden sind.

15.20: Großartiges unnützes Wissen: Koblenz’ zweite Mannschaft spielt in der B-Klasse. Wer also gar nichts kann – so wie ich- und trotzdem eine gewisse Chance auf einen Zweitliga-Einsatz haben will, sollte zur TuS wechseln.

15.15: Koblenz geht nur noch auf das Unentschieden. Von Gladbach kamen zwei ordentliche Torschüsse, aber immer noch keine zwingende Chance. Luhukay hat Ndjeng erlöst und mit Marin kommt direkt eine ganz andere Dynamik ins Spiel, auch wenn bei ihm wieder vieles besser aussieht, als es tatsächlich ist.

15.05: WTF? Kein Wechsel zur Halbzeit. Dieses Spiel schreit nach Marin. Und Luhukay tut Ndjeng sicher keinen Gefallen, ihn weiterhin gegen diese unangenehme Abwehr laufen zu lassen.

14.45: Ein echtes Drecks-Spiel. Die Koblenzer Abwehr steht fantastisch. Gladbach fällt nichts, aber auch gar nichts ein. Wenn Koblenz, was nicht oft der Fall war, nach vorne kommt, haben sie ungleich mehr Platz als die Borussia auf der anderen Seite. Neuville und Friend sind komplett aus dem Spiel genommen. Wenn im Mittelfeld jemand sich ein Herz nimmt, dann ist es Touma. Der versucht wenigstens hin und wieder ein kurzes Solo mit Abschluss aus der zweiten Reihe, aber das Tor hat auch bisher nicht getroffen.

14.32: Im Angriff geht mal gar nichts bei Gladbach. Ndjeng immer noch ganz schwach. Bei zwei Aktionen hintereinander versiebt er den Ball unterirdisch. Der Kommentator bezeugt bereits Mitleid. Koblenz spielt haargenau so wie erwartet. Sie stehen ganz tief und machen die eigene Hälfte extrem eng. Nur eine gelungene Einzelaktion kann diese Defensive aufreißen. Wo ist Marin?

14.30: Die offizielle Kommentatoren-Aussprache koreanischer Namen scheint sich geändert zu haben. Statt dem einige Jahre gepflegten Cha Du-Ri heißt es wieder Du-Ri Cha. Noch 60 Minuten zu gehen

14.21: Koblenz spielt ganz stark auf und drückt Gladbach seit fast zehn Minunten in die eigene Hälfte. Forkel verpasst die Riesenchance und schießt und Heimeroth aus sieben Metern in die Arme.

14.15: Ein ausgeglichenes Spiel ohne Höhepunkte. Koblenz findet nicht den Weg nach vorne, bricht die Angriffsversuche oft ab und versucht den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Gladbach kaum besser, spielt die Bälle aber vorne rein, ohne jedoch eine Abschlussmöglichkeit zu bekommen. Auffällig wieder: technische Schwächen und Stockfehler bei Ndjeng. Gegenüber der Vorrunde ist er kaum wiederzuerkennen.

14.07: Zwei Überraschungen in der Gladbacher Aufstellung: Levels hat seinen Platz auf der rechten Abwehrseite zurückerobert, Bögelung wieder auf der Bank. Im Mittelfeld muss Marin, in der Vorwoche ein absoluter Aktivposten, für den zuletzt starken Touma weichen. Ndjeng, der in der Rückrunde bisher enttäuschte, bekommt unerwartet eine weitere Chance.

14.05: Torjubel im Borussia-Park. Offenbachs Führungstor gegen Köln geht über die Anzeigetafel.

14.00: Voigt nach guter Leistung in der Vorwoche wieder dabei, allerdings profitiert er vom Ausfall Steve Gohouris. Daems ist für den Ivorer in die Mitte gerückt.

13.54: Knapper Einstieg, weil meine Sch…-Katze um 13.45 mal kurz vier Blumentöpfe abgeräumt hat. Gladbach steht vor einem ganz unangenehmen Spiel gegen einen Gegner, der gerade auf der Erfolgswelle schwimmt. Habe gerade erfahren müssen, dass die TuS die zweitbeste Rückrundenmannschaft ist. Das bestätigt meinen persönlichen Eindruck. Der Trainerhat die Abläufe gefestigt und Koblenz spieltmit den üblichen Rapolder-Qualitäten: Kompakt in der Abwehr und schnell nach vorne, dabei taktisch höchstdiszipliniert. Ein 5:0 wie im Hinspiel dürfte ein feuchter Traum bleiben.

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One Response to “Live-Blogging: Gladbach – Koblenz”

  1. sternburg on März 31, 2008 23:23

    Schöner Bericht, danke dafür.

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