Kein Pfostenschuss mehr?
WTF? kurtspaeter hat Schluss gemacht? Zu traurig, es war eines der wenigen Blogs in meine Blogroll, bei dem ich wirklich jeden Beitrag gelesen habe. Nicht nur, weil ich den Autor persönlich kenne, sondern weil der Stil komplett meinem Geschmack entsprach. Ich hoffe, kurtspaeter wird uns in der ein oder anderen Weise erhalten bleiben. Vielleicht als Gastautor auf einem anderen Blog. Womit ich hiermit das Angebot mache, dass dies an dieser Stelle passieren kann (ohne zu erwarten, dass dieser Glücksfall für mich eintreten würde). Also, kurspaeter, wenns dir nochmal in den Fingern juckt, eine deiner großartigen Analysen Schalker Auftritte runterzutippen, meld dich. Ich fänds zu schade, wenn es die nicht mehr geben würde.
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7 Responses to “Kein Pfostenschuss mehr?”


Ganz Deiner Meinung.
Schade, dass Pfostenschuss den Kasten fuer immer schliessen will. Aber zu verstehen, wenn man weiss wieviel Arbeit und Zeit in einen Blog eingeht.
Von daher auch ein grosses Kompliment an Dich, da Du mit kurtspaeter und einigen anderen auf dem gleichen, sehr lesenswerten Niveau bist.
Auf Wiedersehen…
Kurtspaeters Pfostenschuss wird geschlossen. Leider, leider. Ich find’ es wirklich schade. Aber ganz vielleicht schreibt er ja noch mal was beim Bolzplatz? Die Einladung steht jedenfalls.
Ich finde es immer wieder bedauerlich wenn feste Größen ihre…
Falls mir das Selbstzitat gestattet sei:
“Aber seis drum, und nix gegen aufopferungsvoll kämpfende Türken, aber das schockierendse Aus für mich heute Abend ist das von kurtspäters “Pfostenschuss”.”
Vielleicht legt sich ja sein Ärger, wenn man ihm sagt, dass sämtliche Preise im St. Jakob Park in Schweizer Franken ausgewiesen waren und nicht in Euro wie von ihm geschrieben. Der Umrechnungskurs war mit 3 für 2 auch fair bemessen. Insofern waren die Preise eigentlich in Ordnung. Und auf Einwegverpackungen Pfand zu erheben ist ja eine urdeutsche Schwachsinnsidee, die die Schweizer für ihre Pappbecher übernommen haben. Ob das allerdings kurtspaeters Entschluss beeinflusst, wage ich zu bezweifeln.
Jetzt wirds dann doch Zeit was zu schreiben.
Also Martin, die beschriebenen Preise sind erfragt. In Euro erfragt. An der Fressbude.
Preise wie die beschriebenen sind außerdem niemals in Ordnung sondern bleiben eine Unverschämtheit.
Warum ist ein Umrechnungskurs, dermaßen eindeutig zu Gunsten des Veranstalters, fair bemessen? Der Euro steht heute bei 1,61 CHF.
Auf Einwegverpackungen Pfand erheben mag deutscher Schwachsinn sein, keine Ahnung, aber in einem Stadion auf Pappbecher Pfand erheben, das habe ich selbst in Deutschland nicht erlebt.
Ich kann mit Pfand leben (bedeutet ja, wenn mir mein Geld wichtig ist, dann bekomm ichs zurück), aber das in Basel war einfach kranker Blödsinn und pure Abzocke. Was ich nicht einem Basler (die haben da keinen Einfluß drauf), sondern der UEFA zum Vorwurf mache.
Davon abgesehen, welcher Ärger sollte sich legen?
Der Ärger über Pfand und Preise (Zitat: “Eine Unverschämtheit, die mich heute noch sehr ärgert.”) sollte sich hoffentlich bald legen.
Also bei meinem Stadionbesuch verstanden sich die Preise in Franken. Dazu gabe es an jeder Bude einen Geldwechselservice. Für 10 Euro gabs 15 Franken, für 20 Euro gabs 30 Franken. Damit habe ich für ein 0,4er Getränk 4 Franken = 2,67 Euro bezahlt. Kein Schnäppchen aber auch nicht unverschämt – wir waren schließlich in der Schweiz. Den Umrechnungskurs fand ich jetzt auch nicht vollkommen unangemessen. Schließlich ist eine Würstchenbude keine Wechselstube und im Kopf rechnen die Meisten ohnehin 2:3.
oT:
Ich hoffe es ist nicht zu unangebracht – falls doch kann man es gleich löschen – aber ein Freund von mir macht gerade eine Untersuchung zum Themenfeld Fußball und Religiösität. Falls jemand von euch Bock hat den online-Fragebogen dazu zu beantworten (~15 Min) wäre hier der link:
http://www.uni-leipzig.de/~sch.....=47677?=de
Ich mache deswegen dafür Werbung, weil es nicht so eine Standard-Klischee-Studie wird sondern er wiklich ein guter Kultursoziologe und ausgesprochener Fußballfan ist.
Danke,
a.