Vor der Saison gab es ein großes Interview mit Ziege und Luhukay bei 11 Freunde. Da ging es darum wieso gerade Kontinuität so wichtig ist. Dass in Gladbach etwas Frisches, Neues mit Perspektive ausgebaut werden würde. Und wie gut alles harmoniere.
Meine Fresse, wie schnell sowas immer geht, wie schnell immer etwas, dass gerade noch als Vorzeigemodell herhalten konnte, plötzlich als Ursprung des Übels abgesägt werden muss.
Und ich weiß, mein Club ist keinen Deut besser …
hilti on
Dezember 19, 2008 03:01
Tja, nicht nur die Rotation der Mannschaft verhindert Konstanz. Die Rotation bei den leitenden Angestellten ist wahrlich beeindruckend. Aus Lange Geschichte der Fehlgriffe:
Die einzige Konstante der vergangenen Jahre ist Präsident Rolf Königs. Der Unternehmer gibt zu, dass er wenig von Fußball versteht, doch offenbar verfügt er zudem über ein großes Talent, sich mit den falschen Fachleuten zu umgeben. Seit seinem Amtsantritt im April 2004 hat er die Sportdirektoren Christian Hochstätter, Peter Pander und Christian Ziege verschlissen, Hans Meyer ist der achte Trainer seiner Ära,[...]
Schon vier neue Sportdirektoren und acht neue Trainer eingewechselt. In viereinhalb Jahren. Tatsächlich mehr als bei meinen 96ern (aktuell 3. Manager und 4. Trainer seit 2004)...
Dülp on
Dezember 20, 2008 00:12
@HerrWieland: Das ist genau der Arschtritt, der die ganze Angelegenheit noch viel schlimmer macht, als sie eh schon ist.
Vor der Saison hatte ich ein wirklich gutes Gefühl. Ich glaubte an eine stabile Mannschaft a la KSC letzter Saison, die alleine aufgrund der Gruppendynamik im ersten Jahr wenig mit dem Abstieg zu tun haben würde. Ich glaube immer noch, dass diese Gruppendynamik auch vorhanden gewesen wäre, hätte man nicht durch endlose Experimente das Gebilde auseinandergepflückt.
Für mich fängt das bei Rösler an. Natürlich kein Riesen-Spieler, aber für den Auftritt der Mannschaft eminent wichtig. Erstens weil er der wirkliche Leitwolf war und zweitens weil die große Stärke Gladbachs in der letzten Saison Flanken und Standards waren, bei denen er seine limitierten Qualitäten voll ausspielen konnte. Leider hat er nie eine Chance bekommen.
Mein Mitleid mit euch hält sich allerdings angesichts unseres Status quo in Grenzen. Schalke ist schon ein paar Deuts besser. Auch wenn diese Saison nicht so gut läuft, finde ich es immer noch erstaunlich, wie sich Schalke in den letzten Jahren oben etabliert hat. Bei allem Jammern über den aktuellen Stand: Da ist ganz viel richtig gemacht worden. Ausgehend von dem Potential vor 15 Jahren.
Vor der Sasion hat jeder damit gerechnet, dass Gladbach nach dieser starken Sasion in der zweiten Liga auch eine entsprechende Leistung in der ersten Liga bietet. Klar war, dass man gegen den Abstieg spielen wird, nicht klar war aber, dass man nach der Hinrunde so schlecht steht und sogar Tabellenletzter ist. Ein Vorteil hat es: man kann sich zumindestens nur noch verbessern .
Vor der Saison gab es ein großes Interview mit Ziege und Luhukay bei 11 Freunde. Da ging es darum wieso gerade Kontinuität so wichtig ist. Dass in Gladbach etwas Frisches, Neues mit Perspektive ausgebaut werden würde. Und wie gut alles harmoniere.
Meine Fresse, wie schnell sowas immer geht, wie schnell immer etwas, dass gerade noch als Vorzeigemodell herhalten konnte, plötzlich als Ursprung des Übels abgesägt werden muss.
Und ich weiß, mein Club ist keinen Deut besser …
Tja, nicht nur die Rotation der Mannschaft verhindert Konstanz. Die Rotation bei den leitenden Angestellten ist wahrlich beeindruckend. Aus Lange Geschichte der Fehlgriffe:
Schon vier neue Sportdirektoren und acht neue Trainer eingewechselt. In viereinhalb Jahren. Tatsächlich mehr als bei meinen 96ern (aktuell 3. Manager und 4. Trainer seit 2004)...
@HerrWieland: Das ist genau der Arschtritt, der die ganze Angelegenheit noch viel schlimmer macht, als sie eh schon ist.
Vor der Saison hatte ich ein wirklich gutes Gefühl. Ich glaubte an eine stabile Mannschaft a la KSC letzter Saison, die alleine aufgrund der Gruppendynamik im ersten Jahr wenig mit dem Abstieg zu tun haben würde. Ich glaube immer noch, dass diese Gruppendynamik auch vorhanden gewesen wäre, hätte man nicht durch endlose Experimente das Gebilde auseinandergepflückt.
Für mich fängt das bei Rösler an. Natürlich kein Riesen-Spieler, aber für den Auftritt der Mannschaft eminent wichtig. Erstens weil er der wirkliche Leitwolf war und zweitens weil die große Stärke Gladbachs in der letzten Saison Flanken und Standards waren, bei denen er seine limitierten Qualitäten voll ausspielen konnte. Leider hat er nie eine Chance bekommen.
Mein Mitleid mit euch hält sich allerdings angesichts unseres Status quo in Grenzen. Schalke ist schon ein paar Deuts besser. Auch wenn diese Saison nicht so gut läuft, finde ich es immer noch erstaunlich, wie sich Schalke in den letzten Jahren oben etabliert hat. Bei allem Jammern über den aktuellen Stand: Da ist ganz viel richtig gemacht worden. Ausgehend von dem Potential vor 15 Jahren.
Vor der Sasion hat jeder damit gerechnet, dass Gladbach nach dieser starken Sasion in der zweiten Liga auch eine entsprechende Leistung in der ersten Liga bietet. Klar war, dass man gegen den Abstieg spielen wird, nicht klar war aber, dass man nach der Hinrunde so schlecht steht und sogar Tabellenletzter ist. Ein Vorteil hat es: man kann sich zumindestens nur noch verbessern
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