Früher war alles besser: Kreisliga-Zuschauerschwund mit DFL-Unterstützung
Dezember 5th, 2008
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9 Responses to “Früher war alles besser: Kreisliga-Zuschauerschwund mit DFL-Unterstützung”
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Hiho,
ich geb Dir völlig Recht, was Deinen post angeht – aber eigentlich hatte ich auf einen Halbzeit-Bericht zu Bayern vs Hoffenheim gehofft… Ohne Premiere bleibt mir nur der SpOn-Liveticker, denn für ein Bundesliga-Spiel verlasse ich bei diesem Wetter bestimmt nicht meine warme Wohnung und such mir ne Kneipe mit Premiere
Okay, Halbzeit-Bericht extra für dich: Bayern überlegen, drückt ordentlich auf die Führung. Hoffenheim aber immer wieder mit Kontern gefährlich.
5 Minuten nach dem Wiederanpfiff Tor für Hoffenheim, wieder ein Konter, ganz nass abgeschlossen von Ibisevic.
P.S.: Meine Frau hat sich gerade weggeschmissen, als sie die Besprechungs-Keks-Geschichte gelesen hat.
Danke (für den Spezialbericht)
Und: das Urteil über die Kekse war nicht persönlich gemeint…
Dann sag mal unbekannterweise viele Grüße
Bei den Keksen hat mir meine Frau dringend abgeraten, die noch irgendwem zu präsentieren. Aber ich war der Überzeugung, solange das Haltbarkeitsdatum nicht abgelaufen ist, würden meine Kollegen diese mit Begeisterung goutieren und die “Reife” nicht bemerken. Wer kann schon mit deinem süßgebäcktrainierten Gaumen rechnen?
By the way: Lahm schießt den Ausgleich für Bayern, obwohl Hoffenheim gerade in der Phase überlegen war. Großartige Einzelaktion. Jetzt spielt Bayern wieder auf Sieg und Hoffenheim steht unter Druck, und es sieht so aus, als würden sie das 2:1 machen können.
Nee, kein Bayern-Sieg, bitte! Das ist doch Mist. Aber selbst wenn: vier Tore Vorsprung werden sie ja wohl nicht schaffen?!
Der Spielplan ist sicher ein Grund, und gerade DFB-Lippenbekenntnisse in Sachen Amateurfußball erscheinen schwach – aber die von dir beschriebene Gesamtentwicklung ist tiefergehend, da spielen zerbröckelnde Milieus, der Niedergang etablierter und übergreifender Institutionen (vgl. Parteien, Kirchen, Gewerkschaften), Individualisierung und Hedonisierung der Gesellschaft und all der Kram eine Rolle. Die Welt dreht sich halt weiter, irgendwann wird es neue soziale Begegnungsstätten geben, wie auch immer die aussehen (und irgendwann ist es mit denen dann auch wieder vorbei).
Früher war immer alles besser, aber um jetzt mal dem Kulturpessimismus und der These der Indivualisierung der Gesellschaft ein wenig den Zahn zu ziehen:
Liegt der Zuschauer und auch Spielerschwund nicht auch daran, daß der Samstag für immer mehr Leute ein Arbeitstag ist? Früher konnte man davon ausgehen, daß alle nach 13 Uhr an einem Samstag Zeit hatten, aber vor allem durch die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten hat sich das doch stark gewandelt. Viele Leute arbeiten an einem Samstag und viele nutzen einen Samstag anders als früher …
@taktiktafel: Amateurfußball findet immer am Sonntag statt. Das Argument zieht also gar nicht.
Super Bericht
ksc Schwetzingen Bedeutet kultur und sport klub
und kein kurden klup.