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Zu dem ganzen Ballack-Frings-Kuranyi-Scheiß fällt mir im Moment nur eins ein:
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Holland zaubert – ist aber nicht unschlagbar
Mit einem Torverhältnis von +6 aus Spielen gegen Italien und Frankreich rauszugehen – das ist mehr als großartig. Das ist beinahe unglaublich. Holland hat sich ohne Zweifel zum Titelanwärter Nr. 1 gekontert. Nichtsdestotrotz sollte man Van Bastens Mannschaft nicht überbewerten, denn bisher haben die Spielverläufe seiner Taktik in die Hände gespielt.
Heute war es eine frühe Führung, die nicht herausgespielt war, sondern nach einer Ecke entstand. Mit einer Führung im Rücken können die Niederländer ihre Qualitäten ausspielen. Mit ihren fantastischen, ballsicheren und gleichzeitig torgefährlichen Flügelspielern schaffen sie es in Sekunden vom eigenen Strafraum bis zum Torabschluss auf der anderen Seite. Ihre große Qualität bei diesem Turnier bisher ist es, auf diese Weise selbst eine Weltklasse-Abwehr wie Amateure aussehen zu lassen, wenn sie den Raum dazu haben.
Aber: In der Abwehr sah Holland in beiden Spielen nicht absolut sicher aus. Sowohl gegen Italien, als auch gegen Frankreich hatte der Gegner ausreichend Chancen, den Spielstand zu egalisieren. In beiden Spielen hatte Holland in vielen Situationen Glück. Der Härtetest wird das Spiel werden, in dem die Oranjes erstmals in Rückstand geraten.
In einem Spiel im Viertelfinale gegen Spanien oder im Halbfinale erneut gegen Italien oder Frankreich. Mannschaften also, die einen Rückstand ausgezeichnet zu verteidigen wissen. Dann wird Holland kaum Platz haben und Geduld beweisen müssen – eine Qualität, die man von der Mannschaft bisher nicht zu sehen bekommen musste.
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Statistik blows your mind
“Sollten Sie Ihre Familienplanung noch nicht beendet haben, dann ist jetzt der optimale Zeitpunkt, um sich darum zu kümmern. „Geben Sie alles!“ Wenn Ihr Nachwuchs im Herbst geboren wird, dann hat er eine deutlich höhere Chance Fussballprofi in der 1. oder 2. Bundesliga zu werden.”
Großartig, das Physik-meets-Fußball-Blog bei DerWesten. So, keine Zeit mehr. Ich muss kurz was erledigen.
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Diplomatische Entwarnung
Die deutsch-iranischen Beziehungen bleiben vorerst entspannt. Peter Neururer wird nicht Nationaltrainer des Perser.
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Erstaunliche Doll’sche Selbsterkenntnis
Premiere-Interview mit Thomas Doll:
Frage: Sie wurden hart kritisiert in den letzten Wochen. Wie gehen Sie damit um?
Doll: Ich kann damit ganz gut umgehen.
Frage: Was heißt das genau?
Doll: Ach, wissen Sie, ich kenn das ja gar nicht anders.
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Gemein: Kein eigenes Internet für Hessen
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat heute das bwin-Verbot aufgehoben. Dem Unternehmen hatten die Behörden untersagt, den hessischen Bürgern Sportwetten über das Web anzubieten. Die trockene Urteilsbegründung: “Der Senat vermag nicht zu erkennen, wie das Internet auf Hessen beschränkt werden soll.”
Wow, 2007 und langsam scheint der Groschen zu fallen.
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Der EA-Fluch – jetzt auch in Deutschland?
In den USA unterzeichnen nur noch ganz mutige NFL-Profis einen Vertrag mit EA Sports, auf dem Cover von Madden NFL abgebildet zu werden. Grund ist der Madden Curse. Fast alle Spieler, die auf der Spieleverpackung erschienen, wurden in der folgenden Saison schwer verletzt oder erlebten einen unerklärlichen Leistungseinbruch.
Hat sich der Fluch nun auf Deutschland übertragen? Scheinbar schon, wenn man die Protagonisten der FIFA Fußball-Manager-Serie rekapituliert – im Gegensatz zu den USA tritt die Wirkung allerdings teilweise mit einiger Verspätung ein.
- 2002 machte Rudi Assauer den Auftakt auf dem Cover des FIFA Fußballmanagers. Gute drei Jahre später wurde er vereinsintern aufs Altenteil gemobbt.
- 2003 folgte Lothar Matthäus, damals Coach der ungarischen Nationalmannschaft. Anschließend ging es mit seiner – bis dato schon kaum erwähnenswerten – Trainerkarriere weiter steil bergab.
- 2004 war Rainer Calmund der Coverboy- Am Ende der Saison erklärte er aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt.
- 2005 fiel EA’s Wahl auf Felix Magath, damals frischgebackener Bayerntrainer – nun, hier kann man sich streiten, über das was folgte. Zwei Doubles, anschließend die Demission und nun das bisher eher glücklose Engagement in Wolfsburg.
- Die 2006er-Kandidaten stehen ausnahmsweise außerhalb jedes Zweifels. Schaaf und Allofs.
- 2007 allerdings folgte Thomas Doll – damals noch Lichtgestalt in Hamburg, Der Rest ist bekannt.
- 2008 nun (hört, hört, der alte Anti-Kapitalist) Hans Meyer. Vor der Saison eine scheinbar sichere Wahl. Im Moment ganz arg im Abwärtsstrudel.
Unter dem Strich steht es also ein 4,5 : 1,5 (wenn ich Magath als Unentschieden werte) für den EA-Fluch. Und Hans Meyer ist auf dem besten Wege die Führung auszubauen. Das sollten wir in den nächsten Jahren beobachten.
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Möge der Schlechtere gewinnen
“Ich werde mir das Spiel in aller Ruhe im Fernsehen anschauen, sehen, wer die bessere Mannschaft ist – und dann hoffen, dass die schlechtere gewinnt.”
Sylvia Neid vor dem WM-Halbfinale USA-Brasilien. Die Ehrlichkeit wurde leider nicht belohnt. Mit Brasilien setzte sich das deutlich überlegene Team durch
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Ein beknackter Vereinsnamen und die Geschichte dahinter
Mal nicht Fußball. Sondern aus aktuellem Anlass Eishockey. Nur 500 Meter von meiner Haustür entfernt spielen die Adler Mannheim, bekanntlich amtierender Meister und bekanntlich wahrhaft desaströs in die Saison gestartet. Auf dem drittletzten Platz befinden sie sich in unmittelbarer Nähe zu Grizzly Adams Wolfsburg.
Grizzly Adams Wolfsburg? Was für ein beknackter Name ist das denn? dachte ich und fluchte bereits auf dieselbe Sorte Marketingverbrecher, die sich auch StarBulls Rosenheim und Metro Stars Düsseldorf ausgedacht haben.
Aber weit gefehlt. Die Genese des Namens lässt das Herz des einfachen Sportsfreunds geradezu aufgehen.
In Kurzform geht die Geschichte so: In Wolfsburg wird ein Eishockey-Fanclub gegründet und nennt sich nach dem Spitznamen eines Kumpels, der allerdings nicht Mitglied ist, “Grizzly Adams”. Ein paar der Jungs haben Bock, selbst Eishockey zu spielen und gründen 1992 deswegen den EHC Grizzly Adams. Danach geht es konstant aufwärts mit dem jungen Verein, bis er 2003/2004 erstmals in die DEL aufsteigt.
Nun sitzt irgendwo in Wolfsburg ein großer, dicker, behaarter Mann, nach dem völlig ohne eigenes Zutun ein Profiverein benannt ist. Als Maskottchen dient übrigens ein ziemlich böse dreinschauender Bär. Dabei hätte ich Dan Haggerty viel charmanter gefunden.
href=”http://www.grizzly-adams.de/index.php?action=geschichte&PHPSESSID=e4e0d6e4602a30848bc43d411881b9c0”>Fanclub Grizzly Adams
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The second Special One
Ich lach mich tot: Christoph Daum muss auf der Pressekonferenz vor dem Koblenz-Spiel tatsächlich dementieren, dass er bei Chelsea im Gespräch ist.
Beim DSF stand als Quelle für diese Aussage fckoeln.de. Leider kann ich den Schnipsel nicht finden. Mag Köln das bereits gelöscht haben?
Update: Hier wirds erwähnt: http://www.fc-koeln.de/index.php?id=723&tx_ttnews[tt_news]=199&tx_ttnews[bac
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