Zum Comic bitte abbiegen
Pünktlich zur WM EM gibt es einen Dülp-Nolookpass-Mashup-Comic beim Euro-08-Blog. Sprich: Zeichnung: Dülp, Text: Nolookpass. Hier geht’s lang.
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Betriebs-Yoga
Ich geb’s zu: Ich bin wahrscheinlich der Mensch mit den meisten und übelsten Vorurteilen der Welt. Vor allem gegenüber jeder Form von Esoterik-Kram. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ein Geizkragen, der alles mitnimmt, was es umsonst gibt, und potentiell neugierig. Den von meinem wertgeschätzten Arbeitgeber angebotenen Yoga-Kurs musste ich also mitnehmen.
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Manchmal lohnt es sich eben doch, seine Vorurteile zu überwinden. Auch wenn man dabei ziemlich albern aussieht und ganz schlimme Musik im Hintergrund läuft: Yoga rockt.
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Urlaubsplanung
Habe ich schon erwähnt, dass meine Frau Halb-Amerikanerin ist? Ich glaube schon. Jedenfalls steht aktuell wieder ein Familienbesuch an, irgendwo im Niemandsland zwischen Pennsylvania und Ohio.
Wie das in einer guten Ehe ist, liegt die Planungshoheit beim weiblichen Part. Alleine schon deswegen, weil Männer selten planen, sondern machen. Ich flieg morgen nach Timbuktu, wenn sich das heute abend ergeben sollte. Werde ich im Oktober mit Terminen für den nächsten Sommer zugesülzt, am besten noch während einer Sportübertragung, bin ich überfordert und mein Hirn schaltet auf Durchzug.
Leider kennt mich meine Frau ziemlich gut.
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Ich bin mir ganz sicher: Sie hatte es von Anfang an geplant. Sie kannte ganz genau die Termine. Und sie wusste, dass ich die Termine nicht kenne.
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Robin Hoeneß, Rächer aus dem Säbener Forest
Welch ein perfider Plan, den Uli Hoeneß seit 28 Jahren verfolgt. Er errichtet eine sozialistische Bastion mitten in Bayern. Er nimmt von den Reichen, um den Armen zu geben.
“Was glaubt ihr eigentlich, was wir das ganze Jahr über machen, damit wir euch für sieben Euro in die Südkurve gehen lassen können? Was glaubt ihr eigentlich, wer euch das finanziert? Die Leute aus den Logen, denen wir die Gelder aus der Tasche ziehen!”
Ach, mir kommen Tränen der Rührung bei soviel Selbstlosigkeit.
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Hochzeitstag

Ich gebe zu: Das letzte Bild spiegelt meine innere Antwort wieder. Tasächlich habe ich wohl sowas gesagt wie: “Ja, unbedingt”.
Ich fühlte mich kurzfristig um einen großartigen Triumph betrogen. Die schlechte Laune verflog aber nach kurzer Zeit, dank eines dicken Stücks Topfentorte. Man kann halt nicht alles haben.
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