Hockenheim-Bilderstrecke: Formel1-Gucken ohne Karte
Zwischen Nordtribüne und Tribüne Einfahrt Parabolika
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Hinter der Haupttribüne, Höhe Start/Ziel
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Neben der Südtribüne, Blick auf die Mobil 1-Kurve
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Hinter dem Stehplatzbereich Parabolika
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In der EM-freien Zone
Welch ein Aplptraum: In Waynesburgh, Pennsylvania, rund 50 Meilen entfernt von Pittsburgh angekommen, muss ich feststellen, dass es im Hause meiner angeheirateten Tante voruebergehend kein Internet gibt. Vorberichte auf die EM sucht man hier sowieso vergebens, so dass ich mich bis zum 11.6. in der absoluten Diaspora befinde und mich hoechstens sporadisch melden kann.
Fuer den Moment nur soviel: schlechte Stimmung hier, nachdem die Penguins gestern von Detroit derbe an die Bande genagelt wurden. Sidney Crosby hatte wohl vor dem Spiel seine Knochen durchnummeriert, so dass er rechtzeitig zu Endspiel Nr. 4 wieder auflaufen kann – wenn sich sein Team auch in fast hoffnungsloser Position befindet. Insbesondere angesichts der Defense-Leistung der Red Wings.
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Off topic: Green Bay ist zurück
Das einzige, was mich über die Winterpause rettet, ist Football. Denn zum Glück finden die Playoffs stets dann statt, wenn die Bundesliga Pause macht. Vor zehn Jahren habe ich den Sport für mich entdeckt. Da boten sich gleich aus mehreren Gründen die Green Bay Packers an, das Team meiner Wahl zu werden. Nicht nur, dass sie damals der heiße Scheiß waren und den Super Bowl gewonnen haben. Nein, die Franchise ist einfach kultig. Die Fans tragen Hüte in Form einer Käse-Ecke auf dem Kopf und als einziger NFL-Club gibt es keinen Owner, sondern der Verein gehört den Einwohner der Stadt. Sonst gäbe es keine Chance, dass ein in einer 100.000-Seelen-Kleinstadt immer noch die Liga stattfindet.
Nach dem Superbowl-Triumph 96 gab es leider nicht mehr viel Anlass zu jubeln. Selbst die Playoffs lagen stets in weiter Ferne. Bis zu dieser Saison. Green Bay ist wieder On Fire. Der Quarterback ist 38 Jahre alt, hat trotz übelster Hits seit 1993 kein einziges Spiel verpasst und ist darüber abhängig von Schmerzmitteln geworden (eat this, Bundesliga-Profis). Und heute abend hat er sein Team zu einem trotz Favoritenstellung so nicht erwarteten Triumph geführt. Er hat die komplette Defense der Seattle Seahawks vorgeführt und fünf Ballbesitze zu fünf Touchdowns in Folge genutzt. Und Pässe geworfen, bei denen man nur noch mit der Zunge schnalzte. Nicht einfach feste druff, sondern gelupft in die Arme des Receivers. Das war großes Kino.
Nach dieser Vorstellung geht die Conference-Championship kaum an Green Bay vorbei. Leider wird im Superbowl New England warten. Und das hat eine pervers gute Mannschaft. In der der Quarterback Tom Brady, der in dieser Saison mal eben sämtliche Rekorde Mannings, Montanas oder Elways pulverisiert hat, vor der Spielzeit sein Gehalt angepasst hat, damit Randy Moss verpflichtet werden konnte, der daraufhin sämtliche Wide-Receiver-Rekorde von Jerry Rice pulverisiert hat.
Green Bay mag nicht die personellen Voraussetzungen haben. Aber es hat das Herz, in diesem unmöglichen Spiel als Sieger vom Platz zu gehen. Ich freu mich drauf.
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Ein beknackter Vereinsnamen und die Geschichte dahinter
Mal nicht Fußball. Sondern aus aktuellem Anlass Eishockey. Nur 500 Meter von meiner Haustür entfernt spielen die Adler Mannheim, bekanntlich amtierender Meister und bekanntlich wahrhaft desaströs in die Saison gestartet. Auf dem drittletzten Platz befinden sie sich in unmittelbarer Nähe zu Grizzly Adams Wolfsburg.
Grizzly Adams Wolfsburg? Was für ein beknackter Name ist das denn? dachte ich und fluchte bereits auf dieselbe Sorte Marketingverbrecher, die sich auch StarBulls Rosenheim und Metro Stars Düsseldorf ausgedacht haben.
Aber weit gefehlt. Die Genese des Namens lässt das Herz des einfachen Sportsfreunds geradezu aufgehen.
In Kurzform geht die Geschichte so: In Wolfsburg wird ein Eishockey-Fanclub gegründet und nennt sich nach dem Spitznamen eines Kumpels, der allerdings nicht Mitglied ist, “Grizzly Adams”. Ein paar der Jungs haben Bock, selbst Eishockey zu spielen und gründen 1992 deswegen den EHC Grizzly Adams. Danach geht es konstant aufwärts mit dem jungen Verein, bis er 2003/2004 erstmals in die DEL aufsteigt.
Nun sitzt irgendwo in Wolfsburg ein großer, dicker, behaarter Mann, nach dem völlig ohne eigenes Zutun ein Profiverein benannt ist. Als Maskottchen dient übrigens ein ziemlich böse dreinschauender Bär. Dabei hätte ich Dan Haggerty viel charmanter gefunden.
href=”http://www.grizzly-adams.de/index.php?action=geschichte&PHPSESSID=e4e0d6e4602a30848bc43d411881b9c0”>Fanclub Grizzly Adams
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