Deutschland – Österreich: Gruselig und ohne Aussicht auf Besserung
Um das Kurzfazit voran zu stellen: Gegen jeden anderen Gegner bei dieser EM hätte Deutschland heute verloren.
Das war schlecht, ganz schlecht und kein bisschen besser als die Vorstellung gegen Kroatien. Traurig ist nur, dass eine Standardsituation, ein Sonntagsschuss, den Blick auf das Spiel bei einigen Verantwortlichen verwässern könnte und manchen Beobachtern Sand in die Augen streut. Es war nicht mittelmäßig.
Nachdem Löw in sämtlichen Pressekonferenzen in den letzten Tagen Abbitte geleistet hat und größere Veränderungen vermuten ließ, war sein taktischer Move, Arne Friedrich für Marcell Jansen zu bringen. Großartig. So löst man spielerische Defizite.
Im Mittelfeld durfte erneut die auf diesem Niveau offensichtlich überforderte Formation auf den Platz. Hatte man bei der WM noch einen Schneider im rechten Mittelfeld, der jederzeit für eine geniale Aktion gut war, bekam man erneut Fritz serviert. Graubrot statt Kaviar. Man hätte auch einen Borowski spielen lassen können, wollte man Ballsicherheit und Überraschungsmomente. Hat man aber nicht. Weil der Neu-Bayer nicht fit genug ist? Ich weiß es nicht. Jedenfalls wurde deutlich, dass es mehr als einen soliden Bundesliga-Spieler braucht, um selbst Österreich souverän zu beherrschen. Podolski auf der linken Seite diesmal ohne Tor und hoffentlich ist aufgefallen, dass er ohne diesen Glanz blass bleibt.
Das Ergebnis der Mittelfeld-Formation war erneut, dass Ballack komplett aus dem Offensiv-Spiel genommen wurde, weil er zu viel zu tun hatte, nach hinten abzusichern. Die Waffe, die er sein kann, kam somit wieder nicht zum Einsatz.
Als Zweckoptimist könnte man vermuten, dass Löw ganz Europa in der Vorrunde täuschen wollte, aufgrund der schwachen Gruppe mit einer B-Taktik angetreten ist und nun im Viertelfinale seine wahre A-Elf präsentieren wird. Nur glaube ich nicht daran. Die Situation ist festgefahren. Wie sollte diese Elf, die nun zweieinhalb Mal Graupenfussball präsentiert hat, plötzlich wieder den aggressiven Kurzpass-Fussball spielen, den sie bis vor Kurzem noch im Effeff beherrschte?
Wenn man sich heute angeschaut hat, wie oft selbst die limitierte österreichische Mannschaft mit simpelsten Mitteln seine Außen freigespielt hat, wie diese Außen die deutschen Verteidiger überlaufen haben und nur durch mangelnde Präzision kein Abschluss zustande gekommen ist, dann kann man nur erahnen, wie eine portugiesische, ganz zu schweigen von einer holländischen Mannschaft verfahren würde.
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Holland zaubert – ist aber nicht unschlagbar
Mit einem Torverhältnis von +6 aus Spielen gegen Italien und Frankreich rauszugehen – das ist mehr als großartig. Das ist beinahe unglaublich. Holland hat sich ohne Zweifel zum Titelanwärter Nr. 1 gekontert. Nichtsdestotrotz sollte man Van Bastens Mannschaft nicht überbewerten, denn bisher haben die Spielverläufe seiner Taktik in die Hände gespielt.
Heute war es eine frühe Führung, die nicht herausgespielt war, sondern nach einer Ecke entstand. Mit einer Führung im Rücken können die Niederländer ihre Qualitäten ausspielen. Mit ihren fantastischen, ballsicheren und gleichzeitig torgefährlichen Flügelspielern schaffen sie es in Sekunden vom eigenen Strafraum bis zum Torabschluss auf der anderen Seite. Ihre große Qualität bei diesem Turnier bisher ist es, auf diese Weise selbst eine Weltklasse-Abwehr wie Amateure aussehen zu lassen, wenn sie den Raum dazu haben.
Aber: In der Abwehr sah Holland in beiden Spielen nicht absolut sicher aus. Sowohl gegen Italien, als auch gegen Frankreich hatte der Gegner ausreichend Chancen, den Spielstand zu egalisieren. In beiden Spielen hatte Holland in vielen Situationen Glück. Der Härtetest wird das Spiel werden, in dem die Oranjes erstmals in Rückstand geraten.
In einem Spiel im Viertelfinale gegen Spanien oder im Halbfinale erneut gegen Italien oder Frankreich. Mannschaften also, die einen Rückstand ausgezeichnet zu verteidigen wissen. Dann wird Holland kaum Platz haben und Geduld beweisen müssen – eine Qualität, die man von der Mannschaft bisher nicht zu sehen bekommen musste.
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Neuer DFL-Spielplan: Viele Verlierer, wahrscheinlich kein Gewinner
Die DFL hat den Spielplan für die Saisons ab Sommer 2009 bekannt gegeben. Kurz gesagt: Ich bin entsetzt. Ganz offensichtlich wurde hier die Kundensicht komplett ausgeblendet und es hat ausschließlich Wunschvorstellungen von Funktionären gewaltet: ein Fanbild, das die Anbindung an die Lebensrealität völlig verloren hat.
Dogfood ist es gelungen, die kryptische Pressemitteilung der DFL zu entschlüsseln, und hat sie in folgendes Schema gefasst:
Freitag
- 18h00 – Zweite Liga, Spiel 1, 2, 3*
- 20h30 – Bundesliga, Spiel 1* oder Zweite Liga Spiel 3*
*: in Länderspielwochen Zweite Liga statt Bundesliga
Samstag
- 13h00 – Zweite Liga, Spiel 4
- 15h30 – Bundesliga, Spiel 2, 3, 4, 5, 6*
*: in UEFAcup-Wochen Spiel 6 evtl. am Sonntag - 20h30 – Bundesliga, Spiel 1*
*: in Länderspielwochen statt Freitagsspiel
Sonntag
- 12h30 – Zweite Liga, Spiel 5, 6, 7, 8
- 14h45 – Bundesliga, Spiel 7, 8
- 17h00 (20h30) Bundesliga, Spiel 9
I.d.R. 17h, 8x pro Saison 20h30
Montag
- 20h15 – Zweite Liga, Spiel 9
Ohne zunächst auf die erste Liga einzugehen, sieht man auf den ersten Blick, wer die großen Verlierer sind:
1. Die zweite Bundesliga. Die Sendeplätze waren bisher schon nicht attraktiv. Nun sind sie ein Desaster. Es war bisher schon schwierig, Freitagsnachmittags rechtzeitig Feierabend zu machen, um um 18 Uhr vor dem Fernseher zu sitzen. Wer zum Teufel soll Samstags oder Sonntags noch vor dem Mittagessen ein Livespiel einschalten? Ganz zu schweigen von den Stadionbesuchern. Für die Zuschauerzahlen der Zweitligisten ist es ein Dolchstoß. St. Pauli-Fans: Bitte Amok laufen.
2. Die dritte Bundesliga. Groß angekündigt als attraktive Ergänzung zu den Profiligen. Nun gibt es am gesamten Wochenende keinen Zeitpunkt, an dem für die Drittligisten Exklusivität besteht. Bei den Investitionen, die die Vereine leisten müssen, wären sie für die TV-Verwertung unbedingt auf solche Randtermine angewiesen, wie sie nun die zweite Bundesliga haben soll.
3. Die Amateur-Fussballer. Von der Kreisliga bis zur Verbandsliga wird am Sonntagvormittag bis Nachmittag gespielt. Eine Kernzielgruppe von mehreren Hunderttausend. Alle diese aktiven Spieler – plus Betreuer, Familienmitglieder, Vereinsaktive und Vereinsanhänger werden quasi komplett vom Sonntag ausgeschlossen. Und das, obwohl bis vor wenigen Jahren noch die DFB-Maxime herrschte, dass Amateur- und Profi-Fussball sich nicht in die Quere kommen dürften.
4. Die Familienväter. Wie soll man es Frau und Kindern noch verständlich machen, bei so einer Spielplanzerrung Bundesliga schauen zu wollen. Bis vor wenigen Jahren war noch klar: Freitag und Samstag sind Bundesliga, der Sonntag gehört der Familie. Mittlerweile hat man sich vielleicht den 17-Uhr-Termin in vielen Diskussionen freigeschaufelt. 15 Uhr ist indiskutabel.
Zuletzt dürfen sich natürlich auch noch die Erstligafans zu Recht beschweren. Diesen Spielplan versteht in seiner Zerfaserung keine Sau. Keiner will ein Spiel mehr am Sonntag. Und vor allem nicht dann, wenn diese Spiele nicht zeitgleich stattfinden und zwei davon zu einer unmöglichen Zeit um 15 Uhr angepfiffen werden.
Wie nun durch diesen Spielplan mehr Geld erlöst werden soll, bleibt zunächst das Geheimnis der DFL. Für die Fans jedenfalls wird jedes Pay-TV-Abo unattraktiver. Die Konferenz am Samstag wird entwertet, alle drei Sonntags-Live-Spiele werden entwertet (zwei durch die Verschiebung auf 15 Uhr, eines durch die Verlegung von Samstag auf Sonntag). Die zweite Liga wir katastrophal entwertet.
Ist es eine Aufwertung, dass der Einzelne mehr Stunden am Wochenende live sehen kann? Nein, denn mit zwei Konferenzen pro Wochenende sollte das Zeitbudget von 97% der Fans bereits erschöpft sein. Es gibt grob gesagt zwei Sorten Pay-TV-Abonennten. Die erste ist Vereinsanhänger und will vor allem das Spiel des eigenen Vereins sehen und schaltet sonst nur ein, wenn’s zeitlich passt. Die zweite ist der Bundesliga-Fan, der ein bis zweimal pro Wochenende zwei schöne Stunden vor dem Fernseher verbringen will. Für beide ist der neue Spielplan eine deutliche Verschlechterung.
Wahrscheinlich wird sich erneut zeigen, dass es nicht am Angebot liegt, dass die Bundesliga weniger erlöst als andere Ligen, sondern an der Zahlungsbereitschaft der Fans. Und dass sich die Fans nicht verarschen lassen, sondern dass das neue Konzept sogar einige bisher zahlende Zuschauer vergraulen wird.
Dieses Konzept wird nur funktionieren, wenn eine Free-TV-Berichterstattung weitgehend erstickt wird und der Fan quasi zum Abo gezwungen wird. Dann aber gehen die Sponsoren die Wand rauf und dazu müsste man nichtmal den Spielplan so umstellen, wie es nun getan wurde. Das hätte man auch mit den alten Zeitschienen durchziehen können.
Update: Erstens hatte ich unter den größten Verlierern die Auswärtsfahrer nicht erwähnt. Ohne diese besonders treue Fraktion wird es für die DFL keine allzu spannende Kulisse in den Stadien mehr abzufilmen geben. Gerade in Liga 2 dürften nur noch die härtesten der Harten es irgendwie organisiert bekommen, pünktlich zum Anstoß im Stadion zu sein. Oder glaubt die DFL, dass das solche Fans sich ein Hotel leisten können und bereit sind, bereits am Samstag anzureisen?
Zweitens gibt es, wie oben vermutet, erste Protestaktionen aus der Richtung St. Pauli. Bitte hier unterschreiben.
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Meine Saison-Prognose und die Realität
So sah meine Prognose für die Bundesliga im letzten August aus:
1. Schalke
2. Bayern
3. Dortmund
4. Bremen
5. Leverkusen
6. Nürnberg
7. Hannover
8. Stuttgart
9. Wolfsburg
10. HSV
11. KSC
12. Frankfurt
13. Bochum
14. Duisburg
15. Cottbus
16. Hertha
17. Bielefeld
18. Cottbus Rostock
Im Vergleich zum tatsächlichen Ergebnis tun sich da Welten auf und es rüttelt heftig an meinem selbsternannten Status als Fussball-Fachmann. Wie konnte ich nur so irren? Wie konnte ich nur Thomas Doll so viel zutrauen und Borussia Dortmund zum Meisterschaftsanwärter ausrufen? Wie konnte ich so selbstverständlich mit einer langfristigen Verletzung Van der Vaarts rechnen und den HSV nur im Mittelfeld ansiedeln? Und vor allem: Wie konnte ich einen Absteiger auf Platz 6 tippen?
Die Antwort ist einfach: Ich hab Risiko-Tipps gesetzt und nicht den Standard rausgehauen. Bayern als Meister und Cottbus, Rostock, Duisburg als Absteiger wären langweilig gewesen. An manchen Stellen lag ich damit auch nicht so falsch: Stuttgart hat wie von mir erwartet enttäuscht, Hannover war ganz gut dabei, Frankfurt, Bochum und der KSC landeten im soliden Mittelfeld. Insgesamt bin ich doch einigermaßen mit mir zufrieden.
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Das goldene Händchen 32. und 33. Spieltag
Aufgrund meiner aufstiegstoursbedingten extrem langen Wochenendes, hier verspätet und im Schnelldurchlauf die Entwicklung auf der Zielgeraden:

1. Liga
Am 32. Spieltag siegte Lukas mit insgesamt 55 Punkten. Die Bayern-Fraktion mit Ribery, Toni und Ze Roberto plus KSC-Spielmacher Hajnal sorgten für den Löwenanteil der Zähler. Drei Tage später sicherte sich Arne das goldene Händchen am 33. Spieltag. Raffael, Rolfes, Rosenberg und Radler Adler brachten den Großteil der insgesamt 50 Zähler rein.
In der Gesamtwertung liegt Marius mit denkbar knappen 10 Zählern vor Michael. Dahinter muss Thomas noch seinen dritten Platz gegen Lukas verteidigen. Beide trennen 18 Punkte.

2. Liga
Eine Liga tiefer konnte Henning am 32. Spieltag das Händchen mit nach Hause nehmen, was er vor allem dem Traumsturm Helmes, Friend. Novakovic plus Dribbelfuchs Marin zu verdanken hatte. Ich persönlich nahm mir die Freiheit, mit Touma, Sykora und Mavric 45 Punkte auf der Bank sitzen zu lassen. Diese zu meinen 43 aufgestellten Punkten dazugerechnet, hätten für einen ersten Platz in der Kicker-Gesamtspieltagswertung gereicht. Grnf.
Am 33. Spieltag holte Lukas mit mageren 35 Punkten den Tagessieg. Sein bester Spieler war Heiko Butscher mit 8 Zählern, also gab es kaum erwähnenswerte Einzelleistungen in der Bolzplatz-Liga.
In der Gesamtwertung führt Sönke mit kaum beruhigenden 17 Punkten vor Michael. Auf einem gesicherten dritten Platz folgt Henning.
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It’s not a foul. It’s Körperverletzung.
Für dieses Foul muss Rachid Bouaouzan sechs Monate in den Knast. Nix für schwache Mägen.
Via hackespitze123
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Zu viel der Ehre: Hopp ist Sport-Manager des Jahres
Zu Beginn dieses Posts soll die Frage stehen: Was ist ein Sport-Manager? Wikipedia sagt: “Ein Manager ist eine Führungskraft in einem wirtschaftlichen Unternehmen. Betriebswirtschaftlich leitet und verantwortet er Geschäfte, Finanzen, Personalwesen und Planungen einer wirtschaftlichen Organisation.”
Nun dürfte sich alleine mit dieser kurzen Definition die Wahl als Farce erwiesen haben. Denn Hopp leitet weder, noch verantwortet er. Er spült alleine Geld in die Kasse und zieht mehr oder weniger im Hintergrund die Fäden. Nun mag man zugute halten, dass die Auszeichnung vom Magazin für Heuschrecken verliehen wurde und der Horizont dort nicht gerade ins sportliche Tagesgeschäft hineinreicht.
Dass sich die Argumente für die Wahl alleine auf die Anzahl der Millionen beschränken, die Hopp in die sportliche Struktur und Infrastruktur seiner Heimatregion gepumpt hat, tut sein übriges.
Eine Auszeichnung mit diesem Titel sollte dem gesunden Menschenverstand zufolge einem Verantwortlichen überreicht werden, der mit limitierten Mitteln ein optimales Ergebnis erzielt. Unlimitierte Mittel zur Verfügung zu stellen, sollte an sich noch kein außerordentlicher Verdienst sein.
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DFB-Pokal bei Premiere? Find ich gut
Der DFB-Pokal ist endlich Verhandlungsmaterial. Jahrelang war es wie in Beton gegossen: Die ÖRs übertragen zwei Spiele und eins davon ist für Bayern reserviert. Den Fans entgingen großartige Spiele, Duelle von Bundesliga-Spitzenmannschaften, meist der Tatsache geschuldet, dass ARD und ZDF auf die Minimal-Chance setzten, dass Bayern gegen einen durchschnittlichen Zweitligisten ausscheiden könnte.
Schon seit Jahren frage ich mich, warum Premiere nicht das brachliegende Potential nutzt und durch eine Pokal-Konferenz und Einzeloptionen ein attraktives Angebot in einer für den Sender sonst ebenfalls brachliegenden Zeit schafft.
Nun bin ich ein Verfechter des Pay-TV. Ich zahle gerne dafür, ein qualitativ hochwertiges Angebot wahrzunehmen, dass es ohne Pay-TV gar nicht geben würde. Die Dogmatiker werden sicher aufschreien, wenn das Viertelfinale des Pokalwettbewerbs nicht mehr im Free-TV laufen würde und über Zuschauermangel können sich die ÖRs auch nicht beklagen. Aber was nützt mir das kostenloseste Spiel, wenn es nicht das ist, was ich gerade schauen möchte? Wenn ich weitgehend emotionslos bin, wenn Bayern gegen TuS Koblenz über den Bildschirm flimmert?
Auf die Einzelheiten des Deals darf man gespannt sein. Meine grundsätzliche Freude ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Halbfinals und das Pokalfinale im Free-TV per Staatsvertrag übertragen werden müssen und damit ein Mindeststandard gesichert ist. Durch Sublizensierung könnte Premiere einige Spiele ins Free-TV schieben. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl könnten die Fans die Gewinner sein. Details gibt es bei dogfood.
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Das goldene Händchen 28. Spieltag

1. Liga
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Morgen gehts schon weiter, deswegen gibt es heute kurz und schmerzlos die Händchen für das Wochenende. Wie in der Vorwoche hat sich Andreas in der ersten Liga den Spitzenplatz gesichert. Sogar noch viel deutlicher, mit 72 Punkten. Ein wenig spät, lieber Andreas, um einen Endspurt einzulegen. Aber wenn man mit einem Mann wie Finn Bartels plötzlich 21 Punkte holt und dazu noch mit Ze Roberto, Rene Adler und Stefan Kießling drei der besten Spieler des Spieltags im Team hat, kann nicht mehr viel anbrennen.
Die kleine Sensation: Liga-Leader Michael landete abgeschlagen auf dem letzten Platz und Verfolger Marius konnte 32 Punkte gut machen. Nur noch 8 Zähler trennen die beiden und es sieht, anders als in der Bundesliga, nach einem Herzschlagfinale aus.

2. Liga
Auch in der 2. Liga büßte Michael gehörig an Vorsprung ein. Der Zweitplatzierte in der Gesamtwertung Sönke sicherte sich einen weiteren Spieltagssieg. 38 Punkte beträgt der Abstand nun noch und wenn Sönke so weitermacht, ist das keine hohe Hausnummer.
Aber zurück zum Spieltag: Sippel und Butscher sorgten bei Sönke für die meisten Punkte, dazu kam viel, viel Kleinkram von Gunkel, Boll, Takyi, Rösler oder Novakovic. Eine solide Basis also, vor allem, wenn St.Pauli so weiter spielt.
Mein persönlicher Triumph: Erstmals in dieser Saison konnte ich mich auf einen Podiums-Platz vorschieben und bin mit hauchdünnem Vorsprung dritter in der Gesamtwertung, allerdings mit Fernglas-Abstand auf Sönke und Michael.
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The eisern Million-Dollar-Homepage
Besser gut kopiert als schlecht selbst gemacht. So ähnlich denkt man wohl bei Union Berlin. Bei Besuch der Club-Website muss sich der Besucher 30 Sekunden lang eine fette Werbepage anschauen, die Pixel für Pixel verkauft wird. Diese Idee hat bereits Millionäre gemacht.
10×10 Pixel gibt es ab 40 Euro für fünf Jahre. Klingt nach einem fairen Deal und dürfte für jeden Eck-Kiosk erschwinglich sein. Bei einem geschätzten Durchschnittspreis von 60 Euro kann Union im besten Fall rund 600.000 Euro kassieren, pro Saison also 120.000 Euro. Kein schlechter Nebenverdienst für einen Drittligisten.
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