Neuer DFL-Spielplan: Der Fan bleibt draußen
Das Bild, dass die DFL vom, Bundesliga-Fan hat sieht so aus:
- sozial vereinsamt
- keine familiären Verpflichtungen
- keine Hobbys außer Fußball im Fernsehen
- kein Interesse an Live-Spielen im Stadion
- und – obwohl alles bisher genannte eindeutig auf einen alkoholkranken Hartz-4-Empfänger schließen lässt – Zahlungsbereitschaft ohne Ende
So etwa lässt sich die neue TV-Rechte-Ausschreibung zusammenfassen. Jedenfalls, wenn man die Aussage ernst nimmt, dass das gefundene Modell ein “attraktives Angebot für Fans” darstellt.
Ich kann nur inständig hoffen, dass Seifert und Co bewusst ist, dass diese Aussage zynische PR-Scheiße ist. Dass Attraktivität einzig und alleine für Pay-TV-Sender geschaffen werden sollte.
Selbst das ist nicht der Fall. Ich habe bereits vor einem halben Jahr festgestellt, dass ein Spielplan, wie er jetzt vorgelegt wurde, viele Verlieren kennt, aber keinen echten Gewinner. Daran hat sich nichts geändert, denn die Ausschreibung wurde nur im Detail verändert.
Meine Aussagen von damals kurz zusammengefasst (und um einige Punkte erweitert):
- Die Zweitliga-Clubs werden massiv benachteiligt, weil die Spiele zu Unzeiten angepfiffen werden (Fr. 18 Uhr Sa. 13 Uhr, So. 13.30). Für Auswärtsfans ist bei längerer Anreise keine einzige der Anstoßzeiten einzuhalten, außer mit einem Tag Urlaub oder Anreise am Vortag incl. Hotelkosten.
- Die Drittliga-Clubs werden jeder exclusiven Anstoss-Zeit am Wochenende beraubt
- Die Amateur-Fußballer – übliche Anstoßzeit Sonntags 15 Uhr – bekommen ein Erstliga-Spiel als Konkurrenz vor die Nase gesetzt und werden noch mehr Zuschauerschwund haben als es schon der Fall ist (dass die Kultur, seinen Stadtteils- bzw. Ortsverein zu verfolgen, massiv nachgelassen hat, werde ich bei Gelegenheit in einem eigenen Post thematisieren).
- Familienväter werden kaum rechtfertigen können, Sonntagsmittags die Glotze anzuwerfen.
- Den Auswärtsfans in allen Ligen wird die An- und Abreise an einem Tag erheblich erschwert.
- Die Stadiongänger können je nach Anstoßzeit die Zusammenfassungen der anderen Spiele nicht mehr anschauen.
- Der reine Fernseh-Fan muss abartig viel Zeit aufwenden, will er alle Geschehnisse live verfolgen
Zusammenfassend: Die DFL hat den Pay-TV-Sendern Exklusivität ausschließlich auf Kosten der Fans zur Verfügung gestellt. Und nicht nur der Fans, die gar kein Interesse an Pay-TV haben. Auch die zahlende Kundschaft wird deutlich benachteiligt.
- Konnte ich vorher mit einem Zeiteinsatz von 6 Stunden pro Wochenende (und das war selbst mir schon zuviel) alle Bundesliga-Spiele verfolgen und damit das Angebot, für das ich viel Geld zahle, voll wahrnehmen, muss ich nach dem neuen Modell 10 Stunde aufwenden.
- Bin ich ein Vereins-Fan, konnte ich vorher einigermaßen sicher sein, das Spiel meines Bundesliga-Vereins auf jeden Fall anschauen zu können. Jetzt verpasse ich mindestens zwei Spiele pro Saison, weil ich Sonntags um 15.30 selbst spiele (oder weil ich je nach persönlichem Zeitplan zu einer anderen Anstoßzeit Besseres vorhabe).
Für den Fan ist das neue Angebot also weniger attraktiv als das bisherige, mithin weniger wert und die Zahlungsbereitschaft sinkt.
Das 18.30-Spiel am Samstag als Kaufanreiz zu verstehen, halte ich für naiv. Bin ich bereit, für Exklusivität Geld auszugeben, habe ich es auch schon vorher gemacht. Wenn nicht, warte ich eben bis zum Sonntag, um die Zusammenfassung zu sehen. Ob es nun zwei oder drei Spiele sind, die ich erst mit Verspätung serviert bekomme, wird mir die Geldbörse nicht lockerer sitzen lassen.
Fakt ist: Echte Exklusivität darf die DFL dem Pay-TV aufgrund kartellrechtlicher Probleme nicht bieten. Stattdessen basteln sich Seifert und Genossen ein Pseudo-Exklusivität zusammen, die in Wahrheit genau das Gegenteil von dem Beabsichtigten erreicht. Damit gibt die Bundesliga einen ihrer wenigen Trümpfe aus der Hand. Die im Gegensatz zu anderen Ligen noch vorhandene Fan-Orientierung, die die Werbewirtschaft mit großzügigen Sponsor-Verträgen honoriert.
Ich hoffe, dass die ARD erkennt, dass die Gebühren nicht dazu da sind, Fußball-Millionäre zu füttern. Sondern dass die Free-TV-Rechte zu einem echten Marktpreis (der deutlich niedriger ist als der aktuelle Kurs) an Private durchgereicht werden. Das wäre ein erheblicher Dämpfer, der die Gedanken der Verantwortlichen in eine vernünftige Richtung lenken könnte. Und dass die Werbepartner knallhart kalkulieren, dass Exklusivität für das Pay-TV weniger Exklusivität für die eigene Präsenz darstellt.
Meine Theorie lautet schon seit längerem, dass Christian Seifert als Vollwurst in die Annalen des deutschen Profi-Fußballs eingehen wird. Weil er ein Manager ist, der vielleicht bei Karstadt die richtige Besetzung war (Karstadt 2000 – 2005, Erfolgsgeschichte anyone?), aber keinerlei Fingerspitzengefühl für sein aktuelles Geschäft hat. Der nicht versteht, dass mangelnde Pay-TV-Einnahmen keine Frage des Spielplans, sondern der sehr speziellen deutschen Strukturen sind.
Schlimmer als diese Personalie finde ich allerdings die Zustimmung zu einem solchen Konzept durch die Profi-Vereine in persona DFL, die sich damit ganz weit von der Basis entfernen und unter anderem leere Stadien in der bis dahin als weltbeste gefeierten zweiten Liga in Kauf nehmen.
Nur noch eins zum Schluss: Das ewige Argument, der Fan könne ja nicht wollen, dass die Bundesliga international in der zweiten Reihe spielt, ist für die Füße. Mehr als 50 Prozent selbst der Erstligavereine haben keine dauerhafte europäische Perspektive. Bei denen geht es nur ums nationale Geschäft und darum, dieses so interessant wie möglich zu halten. Extrem hohe Einnahmen für Bayern München aus der CL stehen dem diametral entgegen.
Druckversion
Neue Trikots der Bundesliga 08/09
Update: Die Bundesliga-Trikots der Saison 09/10 gibts hier
Endphase der Bundesliga heißt auf dieser Seite Vorstellung der neuen Trikots für die Saison 2008/2009 – und zwar für Bundesliga, zweite Liga und (Premiere!) die dritte Liga. Die angegebenen Preise beziehen sich auf die Größe L.
Letztes Update: KSC, Nürnberg, Wehen, Dresden
Bundesliga
Hertha BSC Berlin Home und Away: Mit einem schlichten, klassisch anmutenden Shirt kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Außer man nimmt die Farbe des Sponsors mal eben in das Design mit rein. Puristen werden sicher aufschreien. Aus ästhetischen Gesichtspunkten sind roter Kragen und roter Swoosh recht gelungen. Auf den alten Trikots wirkte das fette DB-Logo wie ein Fremdkörper, so hat man eine optische Verbindung. Die Auswärts-Trikots gefallen mir richtig gut. Schwarz mit einem rot-weißen Bauchring. Auch diese Farbgebung ist dem Sponsor geschuldet, aber dafür hat man hier nochmal ein Design, das originell und gleichzeitig zurückgenommen ist. Ausrüster: Nike, Preis: 69,95
VfL Bochum Home, Away und Ausweich: Feine Nadelstreifen in Bochum. Ist nicht mein Fall, aber auch keine ästhetische Sünde. Interessant finde ich, dass der neue Ausrüster Doyoufootball ist (danke an Maze für den Hinweis). Im letzten Jahr hatte der Geschaftsführer der deutschen Firma noch angekündigt, auf absehbare Zeit keinen Bundesligisten unter Vertrag zu nehmen, da man nicht die Mittel hätte und dies auch der mittelfristigen Firmenphilosophie nicht entsprechen würde. Stattdessen wollte man sich auf Traditionsvereine in der zweiten und dritten Liga konzentrieren. Genauer nachzulesen in meinem Beitrag vom letzten Jahr. Mit der Idee, den Fans absolut bezahlbare Trikots anzubieten, hat Doyoufootball eh ein Stein bei mir im Brett. Für ein L-Trikot des VfL Bochum zahlt man – im Vergleich zu den anderen Bundesligisten – unglaubliche 39,95 Euro. Um nochmal die Kernaussage vom letzten Jahr zu wiederholen: Bei St. Pauli sind die Trikot-Verkäufe nach der Preisreduzierung durch Ausrüsterwechsel um 600% gestiegen. Ausrüster: Umbro Doyoufootball, Preis: 39,95
Arminia Bielefeld Home und Home und Away: Blaues Trikot, weißer Brustring, davon ausgehend einige ziemlich assymmetrische Zacken. Keine Design-Meisterleistung. Das weiße Auswärtstrikot ist fast identisch. Es fehlt aber der Brustring, was das ganze deutlich reduzierter und durchdachter wirken lässt. Ausrüster: Saller
Werder Bremen Home und Away: Mal was neues in Bremen. Schwarze Auswärts-Trikots mit grünem Brustring. Sehr gewöhnungsbedürftig sind allerdings die orange-grün-schwarz geringelten Stutzen. Die Heimtrikots sind fast gänzlich grün-weiß, das Orange ist nur in Details zu finden. Ausrüster: Kappa, Preis: 67,50
Energie Cottbus Home: Halbe-halbe rot und weiß. Ausrüster: Saller.
Borussia Dortmund Pokalfinale, Home,Away: Wir sind vom BVB ja schon einiges gewohnt. Jubiläumstrikot, Weihnachtstrikot etc. Jetzt gibt es das Pokalfinale-Trikot. Klarer Fall von Fan-Abzocke, aber es gibt bestimmt genug Idioten, die so eine Dreistigkeit noch belohnen werden. Das neue Heimtrikot: Feine Nadelstreifen, wenig Schnick-Schnack. Durchaus nett anzuschauen. Wenn nicht diese gruselige Farbkombination des Sponsors wäre: Lila-Weiß-Rot. Uärks! Das Auswärtstrikot: Originelles Design. Schwarzes Jersey mit gelber Schärpe, der Sponsor-Aufdruck diagonal über den Oberkörper, dazu gelbe Hosen. “Damit greift das Trikot ein Design aus frühesten Tagen des BVB auf, als die Borussen in einem blau-weißen Trikot mit roter Schärpe spielten”, klärt die BVB-Homepage auf. Gefällt mir ganz gut.Ausrüster: Nike
Eintracht Frankfurt Away und Ausweich: Eigentlich eine gute Idee, die Fans das Design vorschlagen und anschließend den besten Entwurf wählen lassen. Einige weniger gute Idee ist allerdings, den eindeutigen Sieger im Nachhinein als nicht annehmbar zu deklarieren und einen zweifelhaften Zweitplatzierten stattdessen aufs Podest zu heben. So geschehen bei der Eintracht. Den eigentlichen Siegerentwurf, in der Übersicht ganz unten rechts, zierte auf der Frontseite ein ziemlich fettes Kreuz. Als das Teil längst durchgewunken war, fiel den Verantwortlich plötzlich die dem Design innewohnende religiöse Symbolik auf und sie erinnerten sich an klagefreudige Anwälte in Istanbul. Das Ende vom Lied: Die Anhänger fühlen sich verarscht und haben im Eintracht-Forum umgehend eine Petition gegen das neue Trikot eingereicht. Ausrüster: Jako, Preis: 59,95
Hamburger SV Away: Nach der letztjährigen Reminiszenz an die Trikots der 83er präsentiert der HSV erneut ein Retro-Design: Angelehnt an die Hemden des Vorläuferclubs Germania 1887 läuftdie Mannschaft auswärts mit blau-schwarzen Jerseys auf. Killer-Detail: Das Hamburger Stadtwappen auf der rechten Brust. Wird mit Sicherheit gut verkauft. Halb blau, halb schwarz mit schwarzen Hosen und Stutzen. Gelungener Kontrast zu den weißen Heimtrikots. Ausrüster: Adidas, Preis: 69,95
Hannover 96, Home, Away und Ausweich: Ein bisschen mehr Fantasie habe ich dem neuen Ausrüster Under Armour ja schon zugetraut. Das erste Mal auf dem deutschen Markt, gibts Trikots ohne wirkliches Unterscheidungsmerkmal – weder Design noch Schnitt lässt Innovation erahnen. Schlecht ist das nicht natürlich nicht, aber auch nicht aufregend. Ausrüster: Under Armour, Preis: 64,95
1899 Hoffenheim Home und Away: Okay, das ist langweilig. Ein blaues, ein weißes Trikot. Keine erkennbaren Gimmicks. Zurückgenommener gehts nicht. Ausrüster: Puma
Karlsruher SC Home:
1. FC Köln Home, Away: Zuhause: Komplett rot, nur an der Hose gibt es weiße Streifen an der Seite. Auswärts: Schlichtes Weiß mit roten Flanken. Insgesamt stimmig, sieht in voller Montur bestimmt ganz cool aus, gerade weil es extrem reudziert ist. Ausrüster: Reebok, Preis: 69,95
Bayer 04 Leverkusen Home (Detailansicht): Ziemlich asymetrisch. Ob die Pässe nächste Saison in der Tendenz rechts am Mann vorbeigehen? Sollte man mal messen. Ausrüster: Adidas, Preis: 69,90
Borussia Mönchengladbach Home: Seit Samstag brennen 65 Euro wie Feuer in meiner Tasche – also seit ich das neue Heimtrikot aus der Nähe gesehen habe. Das beste Design seit Jahren. Der Traditionslook der 70er-Jahre wurde aufgefrischt und mit modernen Elementen kombiniert. Ausrüster: Lotto. Preis: 64,99
Bayern München Away und CL: Ob Bayern den Fans damit eine Freude macht? Ein schlichtes, dunkelblaues Trikot. Das CL-Trikot in sehr schlichtem weiß mit roten Adidas-Streifen auf der Schulter. Ausrüster: Adidas, Preis: 69,95
FC Schalke 04 Home: Da muss man schon genau hingucken, um die Änderungen zur Vorsaison festzustellen. Jedenfalls kein Design, dass dem Fan einen unbedingten Kaufgrund gibt. Ausrüster: Adidas, Preis: 69,95
VfB Stuttgart Home, Away und Ausweichtrikot: In Sachen Trikots gibt es beim VfB traditionell keine Überraschungen. Das Design ist von vornerein festgelegt und bietet nur sehr wenig Raum für Spielereien. Vielleicht gibt es ja in den nächsten Jahren ein paar mutige Farbkombinationen beim Ausweichtrikot. In dieser Saison jedenfalls nicht. Ausrüster: Puma, Preis: 65 Euro.
VfL Wolfsburg Home und Torwart: VW macht Platz auf der Brust für den guten Zweck. Feine Sache, aber das Herz-für-Kinder-Logo ist spätestens seit den späten achtzigern ein designtechnisches No-go. Zusammen mit dem chirurgenkittel-grünen Farbton sind das die hässlichsten Trikots der Liga. Ausrüster: Nike.
2. Bundesliga
Alemannia Aachen Home: Auch in Aachen durften die Fans wählen. Herausgekommen ist ein schmalgestreiftes Retro-Teil, dass es bisher nur auf dem Papier gibt. An der Abstimmung haben sich auch Alemannia-Spieler beteiligt, wie Patrick Milchraum. Dürfen die das? Und was wäre passiert, hätte eine Übermacht Gladbacher für den Sieg eines objektiv potthässlichen Teils gesorgt? Ausrüster: Jako, Preis: 54,95
Rot-Weiss Ahlen Home und Away: Straightes Rot-Weiß mit wenig Schnick-Schnack. Nicht gerade der Burner, aber passt. Ausrüste: Jako.
FC Augsburg Home und Away: Wahlen und kein Ende. Wie schon im Vorjahr bestimmten die Fans das Design. Das Resultat ist eindeutig: Bloss keine Experimente. Schlichtheit siegt gegen seltsame Karo-Muster. Ausrüster: doyoufootball, Preis 39,95
MSV Duisburg Home: Neue Interpretation des Zebra-Looks: Breitere blaue Balken, dünnere weiße. Sonst wenig Schnick-schnack. Sehr gelungen. Ausrüster: Uhlsport, Preis: 59,95
FSV Frankfurt Home: Die Wahl der Fans zwischen drei Entwürfen fiel auf ein blau-schwarz gestreiftes Trikot. Entgspricht dem Design des SC Freiburg – nur eben in anderen Farben.
SC Freiburg Home: Die traditionellen rot-schwarzen Längsstreifen, allerdings verpackt in ein überladenes Design. Sieht mir zu unruhig aus. Ausrüster: Jako, Preis: 55 Euro
SpVgg Greuther Fürth Away:Scharz-Grüne Längsbalken, das Design entspricht dem des SC Freiburg. Beurteilung: Siehe oben. Ausrüste: Jako, Preis: 55 Euro
FC Ingolstadt Home: Schlichtes Design ohne jegliche Experimente, Ausrüster: Nike
1. FC Kaiserlautern Home: Die Roten Teufel mit höllischen Flammen auf dem Trikot. Originelles Design, an dem sich die Geister scheiden werden. Entweder man findet es total heiß oder ziemlich kitschig. Ausrüster: Kappa Oder auch nicht. Bei dem verlinkten Trikot handelt es sich um den Sieger eines Fan-Entwurf-Wettbewerbs, von dem Kappa nur ein einziges Stück hergestellt hat.
1. FC Kaiserlautern Home, Away und Ausweich: Jetzt aber das richtige. Lautern läuft in klassisch-schlichtem Dress in den Vereinsfarben auf und hat endlich mal wieder ein Auswärtstrikot, das nicht Augenkrebs verursacht, Ausrüster: Kappa, Preis: 69,95
Mainz 05 Home und Away: Der Ausrüster hat sich geändert, die Farbgebung nicht. Auch hier fällt auf: Retrolook und Schlichtheit sind schwer angesagt. Ausrüster: Nike, Preis: 65 Euro
1860 München Home, Away und Ausweich: Die Kollegen vom Löwen-Blog zeigen, wie die Trikots aussehen sollen. Jetzt auch offiziell: Das weiße Heimtrikot und das gelbe Ausweichtrikot ziert ein riesiger hellblauer Löwe. Sieht eher nach einem Fan-Entwurf aus, als nach etwas, dass einem professionellen Designer einfallen würde. Bestimmt werden aber viele Fans drauf fliegen. Das Away-Trikot ist schlicht blau-schwarz gestreift. Ausrüster: Erima, Preis: 69,90.
1. FC Nürnberg Home und Away: Die Heim-Trikots in bewährtem weinrot. Auswärts hat der Designer mal richtig aufgedreht: Das weiße Trikot hat einen schwarzen und einen roten Ärmel. Ausrüster: Adidas.
VfL Osnabrück Home: Osnabrücks neues Trikot erinnert an das klassische Celtic-Design, nur eben in lila-weiß. Quergestreifte Trikots und Stutzen. Sieht gut aus.
FC St. Pauli Home und Away: Wirklich schöne, im Detail fein ausgearbeitete Trikots. Und das alles zu einem fairen Preis. Ausrüster: Doyoufootball, Preis: 39,95.
Hansa Rostock Home: Das Teil ist zwar noch nicht offiziell vorgestellt, aber auf dem Mannschaftsbus bereits aufgemalt. Ein wirklich schickes Jersey, weiß mit einem rot-weiß-blauen Längsstreifen über dem Herzen. Erinnert an das Gladbacher Trikot. Ausrüster: Masita.
SV Wehen Home und Away: Rot-schwarzhälftig aufgeteilt. Erinnert mich an meine Entwürfe mit dem Anstoss-3-Trikot-Designer. Auswärts komplett in weiß. Ausrüster: Nike.
3. Liga
Erzgebirge Aue Home: Auweia. Da freut sich der Zuschauer, wenn Aue auswärts spielt. Ausrüster: Puma.
FC Union Berlin Home und Away: Schlicht einfarbig, mit klassischer Kragen-V-Ausschnitt-Kombi. Manchem mag es zu sehr Kreisliga sein, mir gefällts. Ausrüster: Doyoufootball, Preis: 39,95.
Eintracht Braunschweig Home: Jetzt mit Getränkehändler auf der Brust. Ausrüster: Puma, Preis 50 Euro.
Dynamo Dresden Home: Retro-Desgin im Stil der 70er Jahre. Von den Fans mit 80% aus drei Entwürfen gewählt. Sehr schön: Der Sponsor-Schriftzug nicht auf der Brust, sondern längs auf einem schwarzen Balken. Der Sponsor-Schriftzug befindet sich entgegen dem ursprünglichen Entwurf doch auf der Brust. Schade. Ausrüster: Jako
Fortuna Düsseldorf Home, Away und Torwart: Gute Güte, was geht denn bei der Fortuna ab? Ist das Heim-Jersey noch klassisch im rot-weißen Zebra-Look, sieht das Auswärts-Trikot aus, als wäre ein Eimer Farbe ausgelaufen. Und auf dem Torwart-Trikot sind die Knochen des menschlichen Brustkorbs abgebildet. Ausrüster: Puma, Preis: 64,95
Carl-Zeiss Jena Home: Mit neuem Brustsponsor geht es in die dritte Liga. Schlichtes Trikot, halb weiß, halb blau. Ausrüster: Nike.
SC Paderborn Home und Away: Während das Heimtrikot noch bewährt blau-schwarz gestreift daherkommt, sieht das Auswärtstrikot in gelb-rot nach einem Desaster aus.
Druckversion

