Hab mich damals beim Lesen schon gewundert, wie es kommt, dass einer, der doch offensichtlich selbst besser weiß, was er tut, als die, die das mit ihren Noten bewerten, so viel auf eine lächerliche Bewertung von irgendjemandem in irgendeiner Zeitung gibt, dass er da ellenlang erklären muss, warum das eigentlich unfair ist.
Innere Souveränität sieht anders aus, kann man in dem Alter auch beileibe nicht erwarten, aber das lässt doch tief blicken, welche Macht respektive Einfluss die Jungs von der Schreibe tatsächlich haben, zumindest auf die Psyche der Spieler. Darüber war ich sehr erstaunt.
Dülp on
Dezember 7, 2007 19:21
Die Frage der SZ an Jansen war ja, ob das Rollenprofil des Außenverteidigers der deutschen Öffentlichkeit bewusst ist. Und da finde ich es durchaus legitim auf die Benotung in Kicker, BamS etc. zu verweisen, weil diese die Wahrnehmung bei den Fans absolut bestimmt.
Wer kein Hardcore-Fußballgucker ist, bildet sich die Meinung über diese Noten und der zugehörigen Berichterstattung (davon nehme ich mich höchstens in Teilen aus). Und wenn da steht: “Jansen gestern schlecht, weil keine Assists”, dann kann man das durchaus mal ansprechen.
Ich finde, im Gegenteil zu deiner Interpretation, hat er seine Argumentation clever an den Noten aufgehängt. Denn das ist plakativ und anschaulich und er muss nicht Zitate aus den Berichten bemühen, um seine Aussagen zu untermauern. Jansen ist kein hochanalytischer Geist, aber auf jeden Fall bauernschlau.
Finde auch, dass er nur auf die Frage geantwortet hat . das allein adelt ihn ja fast schon, verglichen mit den üblichen Blabla-Interviews anderer Nachwuchskicker, die in fast allen Profivereinen in die Interviewschule gezerrt werden. Deshalb reden die auch alle das Gleiche, ohne dabei etwas zu sagen.
Trotzdem erstaunt es mich, dass MJ diese Benotungen überhaupt erwähnt. Ist so ähnlich wie vor ein paar Wochen im FAZ-Interview, als er sich darüber aufgeregt hat, dass Fans im Internet über seine Frisur diskutieren… Aber irgendwie auch wieder rührend.
Hab mich damals beim Lesen schon gewundert, wie es kommt, dass einer, der doch offensichtlich selbst besser weiß, was er tut, als die, die das mit ihren Noten bewerten, so viel auf eine lächerliche Bewertung von irgendjemandem in irgendeiner Zeitung gibt, dass er da ellenlang erklären muss, warum das eigentlich unfair ist.
Innere Souveränität sieht anders aus, kann man in dem Alter auch beileibe nicht erwarten, aber das lässt doch tief blicken, welche Macht respektive Einfluss die Jungs von der Schreibe tatsächlich haben, zumindest auf die Psyche der Spieler. Darüber war ich sehr erstaunt.
Die Frage der SZ an Jansen war ja, ob das Rollenprofil des Außenverteidigers der deutschen Öffentlichkeit bewusst ist. Und da finde ich es durchaus legitim auf die Benotung in Kicker, BamS etc. zu verweisen, weil diese die Wahrnehmung bei den Fans absolut bestimmt.
Wer kein Hardcore-Fußballgucker ist, bildet sich die Meinung über diese Noten und der zugehörigen Berichterstattung (davon nehme ich mich höchstens in Teilen aus). Und wenn da steht: “Jansen gestern schlecht, weil keine Assists”, dann kann man das durchaus mal ansprechen.
Ich finde, im Gegenteil zu deiner Interpretation, hat er seine Argumentation clever an den Noten aufgehängt. Denn das ist plakativ und anschaulich und er muss nicht Zitate aus den Berichten bemühen, um seine Aussagen zu untermauern. Jansen ist kein hochanalytischer Geist, aber auf jeden Fall bauernschlau.
Finde auch, dass er nur auf die Frage geantwortet hat . das allein adelt ihn ja fast schon, verglichen mit den üblichen Blabla-Interviews anderer Nachwuchskicker, die in fast allen Profivereinen in die Interviewschule gezerrt werden. Deshalb reden die auch alle das Gleiche, ohne dabei etwas zu sagen.
Trotzdem erstaunt es mich, dass MJ diese Benotungen überhaupt erwähnt. Ist so ähnlich wie vor ein paar Wochen im FAZ-Interview, als er sich darüber aufgeregt hat, dass Fans im Internet über seine Frisur diskutieren… Aber irgendwie auch wieder rührend.