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Anschluss geschafft, Trainer weg , Augsburg weint

September 25th, 2007

Ganz so oft kommt es nicht vor, dass ich mir die Augen reibe bei einem Trainerwechsel. Rainer Hörgl hat die Brocken in Augsburg hingeschmissen und irgendwie macht das keinen Sinn. Nach zwei Siegen in den letzten drei Spielen hat der FC gerade den Anschluss ans Mittelfeld geschafft.

Und jetzt wird es ganz kurios: Seinen Rücktritt hatte er schon nach der Niederlage in Gladbach erklärt und gleichzeitig vereinbart, die Mannschaft noch bis zum Spiel in Paderborn zu betreuen.

Nun scheint es tatsächlich ein Solo des Trainers zu sein. Denn der Vorstand hat ihn gebeten, den Move zu überdenken und die Fans stimmen den Katzenjammer an. Reaktion im Forum auf den Rücktritt:

“Haha April April?! Bitte nicht…, wieso nur? Fühlt er sich seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen?! Das ist echt ein Schlag ins Herz… Ein schwarzer Tag für den FCA… Das wird jetzt richtig schwierig…”

Gab es schonmal etwas vergleichbares im deutschen Profifußbal? Dass keiner den Coach (ernsthaft) infrage gestellt hat und er freiwillig den Hut nimmt? Ich kann mich spontan nicht erinnern.

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