Ein beknackter Vereinsnamen und die Geschichte dahinter
Mal nicht Fußball. Sondern aus aktuellem Anlass Eishockey. Nur 500 Meter von meiner Haustür entfernt spielen die Adler Mannheim, bekanntlich amtierender Meister und bekanntlich wahrhaft desaströs in die Saison gestartet. Auf dem drittletzten Platz befinden sie sich in unmittelbarer Nähe zu Grizzly Adams Wolfsburg.
Grizzly Adams Wolfsburg? Was für ein beknackter Name ist das denn? dachte ich und fluchte bereits auf dieselbe Sorte Marketingverbrecher, die sich auch StarBulls Rosenheim und Metro Stars Düsseldorf ausgedacht haben.
Aber weit gefehlt. Die Genese des Namens lässt das Herz des einfachen Sportsfreunds geradezu aufgehen.
In Kurzform geht die Geschichte so: In Wolfsburg wird ein Eishockey-Fanclub gegründet und nennt sich nach dem Spitznamen eines Kumpels, der allerdings nicht Mitglied ist, “Grizzly Adams”. Ein paar der Jungs haben Bock, selbst Eishockey zu spielen und gründen 1992 deswegen den EHC Grizzly Adams. Danach geht es konstant aufwärts mit dem jungen Verein, bis er 2003/2004 erstmals in die DEL aufsteigt.
Nun sitzt irgendwo in Wolfsburg ein großer, dicker, behaarter Mann, nach dem völlig ohne eigenes Zutun ein Profiverein benannt ist. Als Maskottchen dient übrigens ein ziemlich böse dreinschauender Bär. Dabei hätte ich Dan Haggerty viel charmanter gefunden.
href=”http://www.grizzly-adams.de/index.php?action=geschichte&PHPSESSID=e4e0d6e4602a30848bc43d411881b9c0”>Fanclub Grizzly Adams
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